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Warum bringt deine Website keine Kunden? 7 häufige Fehler

Du hast eine Website, es kommen auch Besucher, und es passiert nichts. Fast immer stecken dieselben sieben Ursachen dahinter, und alle sieben sind behebbar.

Kategorie Conversion Geschrieben von Stratos

Illustration zum Artikel über Conversion-Fehler auf Websites.

Zuerst eine wichtige Weggabelung: Wenn die Besucherzahlen niedrig sind, ist das ein Traffic-Problem, darüber haben wir an anderer Stelle geschrieben. In diesem Artikel geht es darum, dass Traffic da ist, aber keine Anfragen kommen.

Besucher schreiben nicht deshalb nicht, weil ihnen die Seite nicht gefällt. Sie schreiben nicht, weil sie nicht wissen, was sie tun sollen — oder sich nicht trauen.

1. Auf dem ersten Bildschirm steht nicht, was du machst

Der häufigste Fehler ist ein Slogan anstelle der Leistung. „Das Zuhause deiner Träume“ — das kann ein Makler sein, ein Bauunternehmen, ein Möbelhaus oder ein Kreditvermittler. Schreib hin, was du machst, für wen und wo. Markenaufbau kann auf dem zweiten Bildschirm kommen.

2. Es gibt keinen klaren nächsten Schritt

Entweder gibt es keinen Button, oder es gibt fünf, die alle gleich wichtig aussehen. Ein Bildschirm, eine Hauptaufforderung. Muss man zwischen fünf gleichwertigen Optionen wählen, ist die häufigste Wahl die sechste: gehen.

3. Langsames Laden

Besucher warten nicht ab. Sie beschweren sich nicht, sie schreiben keine E-Mail — sie gehen zurück. Die häufigste Ursache ist fast immer dieselbe: zu große Bilder, die vor dem Hochladen nicht verkleinert wurden.

4. Auf dem Smartphone unbrauchbar

Es reicht nicht, dass sie auf dem Smartphone „angezeigt“ wird. Wenn man zum Lesen zoomen muss, wenn der Button zu klein für einen Finger ist, wenn bei Formularfeldern die falsche Tastatur erscheint — jedes davon ist eine verlorene Anfrage.

Wie sieht das bei dir aus?Du musst nicht bis zum Ende lesen, um zu fragen. Beschreib deine Situation, und du bekommst eine konkrete Antwort.

5. Es fehlt der Beleg

Besucher misstrauen nicht dir, sondern dem Internet. Was hilft: echte Bewertungen, echte Fotos deiner eigenen Arbeit, namentlich genannte Kunden, konkrete Beispiele. Was nicht hilft: „langjährige Erfahrung“, „verlässlicher Partner“, ein Stockfoto von einem Büro, das nicht deins ist.

6. Du verlangst gleich zu viel

Ein Formular mit zwölf Feldern ist beim ersten Kontakt viel. Frag ab, was du zum Antworten brauchst; der Rest kann im Gespräch kommen. Wenn ein längeres Formular wirklich nötig ist, sag vorher, wie lange es dauert und warum es sich lohnt.

7. Es fehlt die Messung

Das stört nicht die Besucher, sondern begrenzt dich. Ohne Messung weißt du nicht, auf welcher Seite sie aussteigen, aus welcher Quelle die guten Anfragen kommen und welche Korrektur geholfen hat. Ohne sie ist jede Änderung eine Meinung.

Was du heute tun kannst

Öffne deine eigene Website auf dem Smartphone, im Mobilfunknetz, nicht im WLAN. Zähl die Sekunden, bis sie benutzbar ist. Lies den ersten Bildschirm so, als wüsstest du nicht, was die Firma macht. Versuch dann, dich selbst zu kontaktieren.

Diese drei Schritte finden meist mindestens zwei der sieben Fehler.

Wo wir ins Spiel kommenDie Punkte 1, 2 und 6 sind strukturell und lassen sich meist auf der bestehenden Website beheben. Ändert sich danach nichts, lohnt sich ein Gespräch über das Ganze — aber nicht vorher.

Wohin soll es mit deinem Unternehmen als Nächstes gehen?

Mach aus dieser Erkenntnis ein funktionierendes System.

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