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Google- oder Facebook-Werbung? Was lohnt sich 2026?

Die Frage klingt, als müsste man sich zwischen zwei Konkurrenten entscheiden. Tatsächlich geht es um zwei verschiedene Aufgaben.

Kategorie Werbung Geschrieben von Stratos

Illustration zum Artikel über Google- und Facebook-Werbung.

Der Unterschied in einem Satz: Google-Werbung findet jemanden, der bereits sucht, was du verkaufst. Meta-Werbung (Facebook, Instagram) spricht jemanden an, der nicht sucht — den es der Beschreibung nach aber interessieren könnte.

Die eine fängt bestehende Nachfrage ein. Die andere versucht, Nachfrage zu wecken. Die eine ersetzt die andere nicht.

Wann ist Google die richtige Antwort?

  • Wenn nach deiner Leistung gesucht wird: Sanitärinstallation, Abschleppdienst, Anwalt, Bewässerungsanlage.
  • Wenn die Entscheidung dringend ist und Besucher jetzt jemanden finden wollen.
  • Wenn es ein konkretes, klar benennbares Produkt oder eine solche Leistung gibt.

Hier ist die Absicht bereits da; du musst nur präsent sein. Deshalb ist ein Klick meist teurer: Du zahlst für die Absicht.

Wann ist Meta die richtige Antwort?

  • Wenn du etwas Neues oder wenig Bekanntes verkaufst, nach dem niemand namentlich sucht.
  • Wenn sich das Produkt auf Bild oder Video gut zeigt.
  • Wenn sich die Zielgruppe besser über eine Lebenssituation beschreiben lässt als über eine Suche.

Hier entscheidet das Motiv. Dieselbe Zielgruppe und dasselbe Budget bringen mit zwei verschiedenen Bildern zwei völlig unterschiedliche Ergebnisse.

Wie sieht das bei dir aus?Du musst nicht bis zum Ende lesen, um zu fragen. Beschreib deine Situation, und du bekommst eine konkrete Antwort.

Was bei beiden gleich ist

Werbung kauft Traffic. Keine Kunden — Traffic. Ob daraus Kunden werden, entscheidet, was nach dem Klick passiert. Wenn dort, wohin die Anzeige führt, das Versprochene nicht innerhalb eines Scrollens auftaucht, ist das Geld weg.

Der häufigste Fehler ist deshalb nicht die Plattformwahl, sondern dieser: Anzeigen führen auf eine Seite, die nichts verlangt, langsam lädt oder etwas anderes verspricht als die Anzeige.

Bevor du eine von beiden startest

  • Sorg für Messung. Wenn du nicht siehst, welche Anzeige eine Anfrage gebracht hat, optimierst du nur Klicks.
  • Setz ein Ziel. Anruf, Formular, Buchung oder Bestellung. Wenn es alle sind, ist es keines.
  • Plan genug Budget zum Lernen ein. Mit einem Euro pro Tag erfährst du nicht, was funktioniert.
  • Hab Geduld. Die ersten Wochen sind Datensammlung, kein Ergebnis.

Und wenn beides?

Das ist sinnvoll, aber nicht mit beidem gleichzeitig. Fang mit dem an, was laut obiger Beschreibung zu dir passt, miss es, und erweitere erst, wenn der erste Kanal funktioniert. Zwei halb eingerichtete Systeme sind schlechter als ein gut eingerichtetes.

Wo wir ins Spiel kommenWenn nicht sicher ist, ob Werbung der Engpass ist, lässt sich das vorher prüfen. Manchmal ist der Traffic schon da und das Geld gehört in die Website statt in Anzeigen. Ein Gespräch klärt das.

Wohin soll es mit deinem Unternehmen als Nächstes gehen?

Mach aus dieser Erkenntnis ein funktionierendes System.

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